Autos und Motorräder

Neue oder gebrauchte Motorradteile?

Monday, 23-2-2015  

Motorradteile gibt es nicht nur in unzähligen Ausführungen und Varianten. Es stellt sich auch immer, wenn man ein Teil an seiner Maschine ersetzen möchte, die Frage, ob es ein neues oder gebrauchtes Teil werden soll, welches das defekte ersetzt. Das ist in gewisser Hinsicht immer die erste Frage, die man sich stellen sollte. Früher war es so, dass man mit gebrauchten Teilen immer dann eine gute Entscheidung getroffen hat, wenn das Teil noch gut in Schuss war und man einen knappen Geldbeutel zur Verfügung hatte. Heute ist das etwas anders, was vor allem daran liegt, dass neben den originalen Teilen auch noch diverse Teile von Dritten gefertigt werden, die preislich mit den gebrauchten Originalen konkurrieren. Mit anderen Worten: Die Frage ist nicht mehr so eindeutig zu beantworten wie früher. Folgende Kernpunkte sollten aber in Betracht gezogen werden:

Heute gibt es Motorradteile von höchst unterschiedlicher Qualität. Eine Grundkonstante bei der Frage, welches Teil es in jedem Fall konkret werden soll, ist die der Vereinbarkeit mit dem Ofen, in das es eingebaut werden soll. Denn je nach Modell oder gar nach Variante gibt es dort kleine aber feine Unterschiede. Wenn Motorradteile von einer bestimmten Marke kommen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch mit allen Maschinen derselben kompatibel sind. Ganz im Gegenteil, selbst bei unterschiedlichen Modellen oder Varianten kann es serienmäßig vorkommen, dass ein Teil in die eine Variante passt, in die andere aber nicht. Das liegt an den unterschiedlichen Plänen, anhand derer die Maschinen gefertigt werden. Da kann es durchaus vorkommen, dass in die Sportvariante eines Ofens ganz andere Bremsen oder Teile für den Auspuff verwendet werden als für eine andere. Oder ein Getriebe kann sich dadurch unterscheiden, dass es einen Gang mehr hat und dadurch komplett andere Motorradteile verlangt. Die Unterschiede sind geradezu unüberschaubar und auch moderne Systeme im Computer liefern hier manchmal keine ganz zuverlässigen Daten. So kann man in der Theorie, wie man so schön sagt, sich manchmal gar nicht weiterhelfen. Einzig und allein die Erfahrung von einem Spezialisten, der sich mit seinem Beruf auskennt, kann einem hier weiterhelfen. Deshalb ist man gut beraten, sich in Sachen Motorradteile an einen Spezialisten für die jeweilige Marke zu wenden. Der kann dann letztlich auch die Entscheidung treffen, ob es ein neues oder gebrauchtes Teil werden soll. Neue Teile sind übrigens – und das sollte hier noch einmal ganz deutlich hervor gebracht werden – gar nicht so selten billiger als die gebrauchten Originale, welche oft deutlich schwieriger zu besorgen sind. Auch kann man bei Neuem besser per Software die Kompatibilität feststellen, weil bei alten gebrauchten Teilen die technischen Details nicht in den Computer eingearbeitet sind.

Die günstige Alternative: Neue Motorradteile direkt importiert

Es gibt aber auch eine sehr attraktive Alternative zu gebrauchten Teilen schlechthin, nämlich direkt importierte neue Motorradteile. Diese werden je nach Marke aus Fernost eingefahren: Yamaha, Honda, Suzuki und wie sie alle heißen. Gerade für diese Marken besteht in unseren Längengraden oft kein anständiger Markt für Gebrauchtes. Gerade dann ist es günstig und attraktiv auf neue, direkt importierte Motorradteile aus dem Internet zurückzugreifen. Denn hier sind die Teile günstiger als beim Vertragshändler, der ja immer an die originalen Teile gebunden ist. Hier bekommen sie auch Motorradteile von sogenannten Dritten, Herstellern, die als freie Firma für bestimmte Marken oder Probleme hin produzieren. Dieser Typ von Teilen ist zwar nicht selten von Vorurteilen belastet – und manches davon ist auch wahr, wenn man die kürzere Langlebigkeit von beispielsweise Teilen betrachtet, die direkt etwas mit Motor oder Getriebe zu tun haben. Auf der anderen Seite gibt es auch mehr als genügend Anwendungen, wo solche Teile völlig hinreichend gut sind und auch lange genug halten. Aber die Entscheidung muss in jedem Fall einzeln getroffen werden, deshalb ist es ja auch gerade so wichtig, sich von einem Profi dabei beraten zu lassen. Und letzteres kann im Bereich der neuen Motorradteile genauso gut bei dem Mechaniker des Vertrauens um die Ecke passieren wie im Internet bei gut sortierten Importeuren, die günstige Preise und zur gleichen Zeit auch soliden Service für den Kunden anbieten. Motorradteile sind wie alle anderen Artikel heutzutage auch längst Teil einer globalisierten Produktion und eines aufwendigen Vertriebs.

Importwaren sind von guter Qualität, aber es muss auch Service geben

Wenn Motorradteile schließlich im Netz bezogen werden, sollte natürlich, das ist ja ganz klar, auf den Preis geachtet werden. Aber der Preis ist auch nicht das einzige Kriterium. Denn groß ist der Ärger am Ende, wenn man zwar ein billiges Teil ergattert hat, es aber nicht so recht in die Anwendung oder das ganz bestimmte Problem passt, das man mit einem Modell oder einer Variante einer Maschine gerade hat. Daher ist man gut beraten, statt vorschnell auf den Button zum Kauf zu klicken, sich kurz einmal vorher absichert, ob das Teil auch zur Variante und zu dem Modell passt. Denn auch im Bereich Motorradteile sollte man sich gut beraten lassen. Service darf nicht fehlen, selbst wenn es sich um ein Geschäft im Netz handelt. Es sollte eine Telefonnummer geben, auf der man zu normalen Tarifen seine Auskunft bekommt. Schneller Service geht natürlich heute auch per Email, das ist ja ganz klar. Sehr zu empfehlen sind importierte, neue Motorradteile von solider Qualität, die von einer Firma feilgeboten werden, die diese Anforderungen auch in guter Manier erfüllt.


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